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DNA und Gesundheit: Was Gentests wirklich können

Redaktion dnatest.de, Redaktion Genetik & Verbraucherschutz · aktualisiert 25.7.2026

Erbkrankheiten, Unverträglichkeiten, Nutrigenomik — und warum genetische Veranlagung kein Schicksal ist.

Gentests können Erbkrankheiten, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Allergie-Veranlagungen aufzeigen. Die Nutrigenomik untersucht, wie Gene die Reaktion des Körpers auf Nahrung beeinflussen — etwa bei Laktoseintoleranz oder Koffeinempfindlichkeit.

Vorsicht bei Heilsversprechen

Kommerzielle Angebote für „maßgeschneiderte" genetische Ernährungspläne sind mit Skepsis zu betrachten: Zwar sind mehrere Dutzend genetische Positionen bekannt, die das Gewicht beeinflussen, für individuelle Ernährungsempfehlungen reichen sie aber nicht aus.

Veranlagung ist kein Schicksal

Gene bestimmen die Veranlagung, nicht die garantierte Erkrankung. Bei Neurodermitis etwa steigt das Risiko auf 40–70 %, je nachdem, ob ein oder beide Elternteile betroffen sind. Diagnostisch sind Gentests wertvoll — ein bewusster Lebensstil bleibt aber entscheidend.

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